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WS 2006/2007

Die Lehrveranstaltungen finden – sofern nicht anders angegeben – in HS 1119 statt.

Aufgrund eines Forschungssemesters bietet Prof. Dr. Konrad Küster im WS 2006/07 keine Lehrveranstaltungen an.

 

 


 

Vorlesungen

 

Prof. Dr. Christian Berger

Musikgeschichte des 14. und 15. Jahrhunderts (Vorlesung und Seminar)

Do 9–11 Uhr
Beginn: 26. Oktober

 

Beginnend mit dem Werk Guillaumes de Machaut möchte ich die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Satzbild der isorhythmischen Motette über das französische Chanson mit seinen deutschen Bearbeitungen und Umwandlungen im Werk Oswalds von Wolkenstein bis zur Musik Dufays, Ockeghems und Josquins nachzeichnen.

 

Literatur:

  • Strohm, Reinhard, The Rise of European Music, 1380–1500, Cambridge 1993.
 
 

Prof. Dr. Günter Schnitzler

Lyrikvertonungen

Fr 11–13 Uhr
Beginn: 27. Oktober

 

Nach Erwägungen zur Ästhetik der beiden im Lied vereinigten Künste stehen Gedichte und exemplarische Vertonungen im Mittelpunkt der Vorlesung. Der Bogen reicht von Mozart-Liedern bis hin zu Versuchen von Rihm (Hölderlin) und Holliger (Trakl). Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den wichtigen Komplexen Heine/Schumann, Eichendorff/Schumann und Mörike/Wolf.

 
 
 

Proseminare

 

Dr. Markus Bandur

Filmmusik: Tonfilm

Do 18–20 Uhr
Beginn: 26. Oktober

 

Das Seminar befasst sich mit den technischen Grundlagen des Tonfilms, mit den durch die Speicherung des Soundtracks (Musik, Geräusch, Sprache) ausgelösten Veränderungen in der Film(musik)ästhetik sowie mit ausgewählter Filmmusik. Die Referatthemen (einzelne Filme oder Filmkomponisten) sollten so gewählt werden, dass sich ein repräsentativer Überblick über die Geschichte der Filmmusik von 1930 bis in die Gegenwart ergibt.

 

Einführende Literatur:

  • Mark Russell / James Young; Filmkünste: Filmmusik, Reinbek bei Hamburg 2001.
  • Tonspuren. Musik im Film: Fallstudien 1994–2001, hg. v. A. Dorschel (= Studien zur Wertungsforschung 46), Wien 2005.
 
 

Prof. Dr. Christian Berger

Guillaume Dufay, Messvertonungen

Mo 9–11 Uhr (Belfortstraße 20, Dachgeschoss)
Beginn: 30. Oktober

 

Im Mittelpunkt soll Dufays späte Missa Ave regina celorum stehen, der wir mit allen Möglichkeiten musikalischer Analyse, ausgehend von der Moduslehre und historischen Satzmodellen bis hin zu Zahlenstrukturen, «auf die Spur» kommen wollen. Eine Edition kann im Sekretariat erworben werden.

 

Literatur:

  • Fallows, David, Dufay (= The Master Musicians), London 1982.
  • Jans, Markus, «Alle gegen eine. Satzmodelle in Note-gegen-Note-Sätzen des 16. und 17. Jahrhunderts», in: Basler Jahrbuch für historische Musikpraxis 10 (1986), S. 101–120.
  • Planchart, Alejandro E., «Notes on Guillaume Du Fay’s Last Works», in: JM 13 (1995), S. 55–72.
  • Strohm, Reinhard, «De plus en plus: Numbers, Binchois and Ockeghem», in: Citation and Authority in Medieval and Renaissance Musical Culture. Learning from the Learned. Fs. Margaret Bent, hg. v. Suzannah Clark und Elizabeth Eva Leach (= Studies in Medieval and Renaissance Music 4), Woodbridge 2005, S. 160–173.
  • Wegman, Rob C., «‹Miserere supplicanti Dufay›: The Creation and Transmission of Guillaume Dufay’s ‹Missa Ave regina celorum›», in: JM 13 (1995), S. 18–54.
 
 

Thomas Hummel

Computerunterstützte Komposition

Do 11–13 Uhr, Doktorandenraum
Beginn: 26. Oktober

 

Die computerunterstützte Komposition existiert seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, also in etwa seit es den Computer gibt. Es geht bei dieser Disziplin im näheren Sinn um komplexe kompositorische Modelle, deren musikalische Konsequenzen nur mittels Computer gezogen werden können. Das Resultat kann elektroakustische Musik, also Lautsprechermusik sein, es kann sich aber genauso gut um Instrumentalmusik handeln.

Diese Disziplin gewinnt im Bereich der Neuen Musik immer mehr an Bedeutung. Da die jüngere Generation der Komponisten schon fast selbstverständlich Computerkalkulationen in ihren Werken einsetzt, ist eine analytische Beleuchtung von Bedeutung. Dieses Proseminar behandelt nach einem kurzen historischen Rückblick aktuelle Entwicklungen. Dabei werden unter anderem Werke von Hanspeter Kyburz, Tristan Murail und Bernhard Lang besprochen. Ein Teilnahmeschein kann bei Anfertigung einer Hausarbeit erworben werden.

 
 

Dr. Matteo Nanni

Die Stimme im Mittelalter: Francesco Landini und Paolo da Firenze

Do 16–18 Uhr
Beginn: 26. Oktober

 

In der Geschichte der Philosophie kann man ab der Hälfte des 13. Jahrhunderts eine entscheidende Transformation des Begriffes «Metaphysik» beobachten, eine Transformation, die eine Veränderung der philosophischen Interessen mit sich brachte. Durch die Wiederentdeckung und die vermehrte Rezeption bestimmter Schriften von Aristoteles (z. B. Physik, De Anima, Parva naturalia) und durch die Interpretation dieser Texte durch den arabischen Philosophen Avicenna war der Gegenstand des metaphysischen Diskurses nicht mehr ausschließlich die «übersinnliche» Transzendenz als solche, als eine Dimension, die jenseits der Natur und der Materie liegt (μετα τα φυσικα), sondern es eröffnete sich die Möglichkeit, ebenso die physische und materielle Dimension der Natur und des Menschen in die Philosophie einzubeziehen.

Wenn im Bereich der Philosophie eine Verschiebung von einem primär «abstrakt-metaphysischen» zu einem «physischen» und «materiellen» Interesse stattgefunden hat, wenn der Gegenstand des Denkens nicht mehr ausschließlich ein logischer, theologischer oder spekulativer ist, sondern ebenso ein naturphilosophischer, so lässt sich fragen, inwiefern sich auch im Bereich der Musik (bzw. Musiktheorie) das Interesse für die physiologische, die körperliche und letztlich für die sinnliche Dimension des Menschen durchgesetzt hat. In diesem Seminar sollen musikalische Werke zweier zentraler Florentiner Komponisten des 14. Jahrhundert unter diesen und weiteren Aspekten untersucht werden: Francesco Landini und Paolo da Firenze. Dabei stehen die Behandlung der Stimme und die «cantabilità» im Zentrum unserer Auseinandersetzung mit diesen Autoren. Dafür sollen theoretische Abhandlungen (sowohl aus der Musiktheorie als auch aus der Philosophie) über Gesang, Stimme und Leib herangezogen werden. Die musikalischen Werke beider Trecento-Komponisten sollen in die allgemeine Diskussion über Körper und Körperlichkeit eingebettet werden.

 

Literatur:

  • Aristoteles, Über die Seele, hg. v. Horst Seidl, Hamburg 1995.
  • Antonio Delfino e Maria Teresa Rosa-Barezzani (Hgg.), Col dolce suon che da te piove: studi su Francesco Landini e la musica del suo tempo, Florenz 1999 (engl. und ital.).
  • Frank Hentschel, Sinnlichkeit und Vernunft in der mittelalterlichen Musiktheorie. Strategien der Konsonanzwertung und der Gegenstand der Musica sonora um 1300, Stuttgart 2000.
  • Achim Diehr, «Speculum corporis». Körperlichkeit in der Musiktheorie des Mittelalters, Kassel/Basel 2000.
  • Wolfgang Fuhrmann, Herz und Stimme: Innerlichkeit, Affekt und Gesang im Mittelalter, Kassel/Basel 2004.
 
 
Dr. Matteo Nanni

Einführung in die Paläographie: Modal- und Mensuralnotation

Di 16–18 Uhr
Beginn: 24. Oktober

Gegenstand der Einführung in die modalen und mensuralen Aufzeichnungsweisen vom ausgehenden 12. bis ins 14. Jahrhundert sind sowohl die Aneignung und das Kennenlernen mittelalterlicher Notationsweisen als auch eine Reflexion über musikalische Notation als Schrift. Neben den technischen und musiktheoretischen Aspekten dieser philologischen Tätigkeit sollen auch Überlegungen zur Verschriftlichung von Musik angeregt sowie semiologische Fragen diskutiert werden.

Am Ausgangspunkt stehen die modale Notationstechnik der Pariser «Notre Dame» und ihre Reflexion in zeitgleichen musiktheoretischen Schriften. An zahlreichen Beispielen soll der Umgang mit Quellen jener Zeit geübt und der Blick für ihre besonderen Voraussetzungen geschärft werden. Der Kurs ist auch für Studienanfänger geeignet.

Ein Schein in Paläographie – wie er im Hauptfach für die Zwischenprüfung vorausgesetzt wird – kann in der letzten Semesterwoche aufgrund einer schriftlichen Prüfung erworben werden.

Zu diesem Kurs wird ein begleitendes Tutorat angeboten, dass Donnerstags von 11 bis 13 Uhr stattfindet und von Andreas Baumgartner geleitet wird.

 

Christian Schaper M. A.

Figurenlehre
(Einführung in die Musikwissenschaft; mit Tutorat)

Achtung, Terminänderung:
Mi 11–13
Beginn: 25. Oktober

Die Musikgeschichte wird durchzogen von Versuchen, Musik analog zur Sprache oder gar als Sprache selbst, als «Klangrede» oder «Tonsprache» zu verstehen. Als die noch junge Disziplin Musikwissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bedeutung der Rhetorik für die Kunstanschauung des 16./17. Jahrhunderts wiederzuentdecken begann, schien der Generalschlüssel zum Verständnis der Musik dieser Zeit gefunden. Als konstante musikalische Bedeutungsträger boten sich die sog. rhetorisch-musikalischen Figuren an, die man als semantische Bausteine universeller Geltung begriff und sogleich mit der kompositorischen Substanz identifizierte bzw. verwechselte. In der Folge entstanden umfangreiche Kataloge von musikalischen Versatzstücken, zu denen es weder quantitativ noch qualitativ eine Entsprechung in den historischen Quellen gibt.

Im Seminar werden wir im Rückgriff auf diese Quellen (u. a. Traktate von Joachim Burmeister, Christoph Bernhard, bis hin zu J. N. Forkel) die jeweiligen Konzepte musikalischer Rhetorik auf Kontext, Funktion und Tragweite untersuchen und uns dabei einen Weg durch das Dickicht der vielsprachigen Figuren-Terminologie erarbeiten. An ausgewählten Beispielen (von der Musik des 16. Jahrhunderts – z. B. Orlando di Lasso – über Heinrich Schütz bis J. S. Bach) sollen Möglichkeiten und Grenzen der figurengeleiteten Analyse ausgelotet werden.

Zu diesem Seminar wird ein begleitendes Tutorat angeboten, dass voraussichtlich Freitags von 9 bis 11 Uhr statt findet und von Wolfgang Berthold geleitet wird.

Literatur zur Einführung:

  • Dietrich Bartel, Handbuch der musikalischen Figurenlehre, Laaber 1985.
  • Hartmut Krones, Art. «Musik und Rhetorik», in: MGG2S 6, Kassel 1997, Sp. 814–852.
  • Janina Klassen, «Musica Poetica und musikalische Figurenlehre – ein produktives Missverständnis», in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2001, hg. v. Günther Wagner, Stuttgart/Weimar, S. 73–83.

Downloadmöglichkeit von Arbeitsmaterialien

 

Dr. Frauke Schmitz-Gropengießer

Einführung in den gregorianischen Choral

Di 14–16 Uhr
Beginn: 24. Oktober

Der gregorianische Choral (benannt nach Papst Gregor I.) ist der Sammelbegriff für die einstimmigen liturgischen Gesänge der römisch-katholischen Kirche in der lateinischen Originalsprache. Als Erbe des jüdisch-christlichen Kultgesanges der Antike war der gregorianische Choral die beherrschende Gesangs- bzw. Musikform des Mittelalters, die – vor allem in den Klöstern gepflegt – über ganz Europa verbreitet war. Mit ihm in Zusammenhang stehen die Entstehung und Entwicklung der Modi (Tonarten) und der Notenschrift; auch basieren die Anfänge der Mehrstimmigkeit auf dem gregorianischen Choral. Noch heute gebührt dem gregorianischen Choral gemäß den Beschlüssen des II. Vatikanum der Vorrang vor anderen Arten der Kirchenmusik. Eine ungeahnte Renaissance hat er schließlich in der modernen Unterhaltungsmusik erfahren, als Choralaufnahmen die Hitlisten stürmten und die esoterische Musik der Pop- und New-Age-Szene Elemente des gregorianischen Chorals aufgriff.

Die Einführung in dieses zeitlich so entfernte Themengebiet möchte den Studierenden die verschiedenen Notationen (Neumen, Quadratnotation), die Handschriften, die den Gesängen zugrunde liegenden Texte und ihre musikalische Umsetzung sowie die Modi näher bringen. Da es sich beim gregorianischen Choral um geistlich-liturgische Musik handelt, werden ferner die musikalischen Formen in Messe und Stundengebet betrachtet werden. In Exkursen wird auf Hildegard von Bingen und das Phänomen der Gregorianik in der Popmusik eingegangen. Neben der theoretischen Beschäftigung soll die praktische nicht zu kurz kommen: in Form von Hörbeispielen, gemeinsamem Singen und einem Besuch in der Erzabtei Beuron, wo der gregorianische Choral in den Gottesdiensten noch lebendig ist. All dies soll dazu beitragen, die ästhetische Faszination dieses am Beginn der abendländischen Musikgeschichte stehenden und gleichwohl auch heute noch in seiner Schlichtheit so eindrucksvollen christlichen Gesanges für die SeminarteilnehmerInnen spürbar werden zu lassen.

 

 

Hauptseminare

Prof. Dr. Christian Berger (mit Dr. Ruben Frankenstein, Orientalisches Seminar)

Psalmvertonungen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert

Mo 16–18 Uhr
Beginn (Achtung! Geändert!): 6.11.2006

Ausgehend von den textlichen Voraussetzungen, der Überlieferung und Struktur in den drei Sprachen Hebräisch, Lateinisch (Vulgata) und Deutsch (Luther) sollen einige der unten genannten Vertonungen untersucht werden, zu denen auch gerne weitere Werke hinzukommen können. Dabei sollen die Methoden der musikalischen Analyse in enger Verbindung mit den textlichen Interpretationen erprobt werden, um ungeachtet der völlig unterschiedlichen stilistischen Ausführungen sinnvolle Zugänge zu Text und musikalischem Werk und ihrem Ineinandergreifen zu erarbeiten.

Psalm 23:

 
  • Heinrich Schütz: Der Herr ist mein Hirt (Symphoniæ Sacræ III)
  • Franz Schubert: Gott ist mein Hirt
  • Leonard Bernstein: Chichester Psalms
  • Psalm 92:

  • Claude Goudimel: Psalm 92
  • Salomone Rossi: Mizmor shir leyom hashabat (CMM 100)
  • Franz Schubert: Tov l’hodot l’Adonai
  • Paul Ben-Haim (Frankenburger): Psalm 92
  • Psalm 114:

  • Josquin Desprez: In exitu Israel
  • Adrian Willaert: In exitu Israel
  • Claudio Monteverdi: In exitu Israel
  • André Campra (1660–1744): In exitu Israel
  • Georg Vogler: In exitu Israel (Chor & Orch.)
  • Salomon Sulzer: Bezet Israel mi’Mizraim, Psalm 114
  • Felix Mendelssohn Bartholdy: Da Israel aus Ägypten zog
  • Psalm 150:

  • Jacobus Clemens non Papa: Laudate Dominum in sanctis eius
  • Heinrich Schütz: Jubilate Deo in chordis (Der Beckersche Psalter)
  • Henry Purcell: Praise God in his holiness
  • Johann Sebastian Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied (Psalm 149–150)
  • Carl Philipp Emanuel Bach: Erhebet, erhebet den Herrn 1774
  • Joseph Haydn: Laudate Dominum
  • Giacomo Meyerbeer: Hallelujah
  • Anton Bruckner: Psalm 150
  • Charles Ives: Praise ye the Lord, praise God
  • Igor Strawinsky: Psalmen-Symphonie
  • Tzvi Avni: Mizmorei Tehilim (Canticles of Psalms) 1967
  • Steve Reich: Tehillim
  •  

    Prof. Dr. Günter Schnitzler (zusammen mit Prof. Dr. Wilfried Gruhn)

    Ästhetik der Vertonung am Beispiel von Doppelvertonungen

    Fr 9–11 Uhr
    Beginn: 27. Oktober

    In der ersten Semesterhälfte stehen philosophische Schlüsseltexte der Ästhetik im Mittelpunkt, und zwar vornehmlich solche, die in Wesensbestimmungen Dichtung und Musik zu fassen suchen: Baumgarten, Kant, Hegel, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche. Sodann soll an exemplarischen Doppelvertonungen untersucht werden, welcher Ästhetik sich die Autoren und Komponisten am ehesten zuordnen lassen und wie dies wiederum Kulturgeschichte und epochale Mentalität bestimmt. Bereits während der vorlesungsfreien Zeit liegt in der Bibliothek des Musikwissenschaftlichen Seminars ein Semesterapparat aus.

     

     

     Kolloquien

    Prof. Dr. Christian Berger

    Kolloquium zu aktuellen Forschungsfragen

    Mi 18– 21 Uhr
    Beginn: 25. Oktober

    Neben der Vorstellung neuer Forschungsergebnisse aus den eigenen Reihen wollen wir in diesem Semester unterschiedliche Methoden der musikalischen Analyse in den Blick nehmen. Am Beispiel einiger weniger noch auszuwählender Werke unterschiedlicher Epochen, die Gegenstand einer Veröffentlichung in diesem Sommer sind, sollen diese Zugänge diskutiert werden. Genauere Informationen werden zu Beginn des Semesters auf der Homepage veröffentlicht werden. Darüber hinaus soll der nächste Kongress der IMS, der im Sommer 2007 in Zürich stattfinden wird und auf dem ich ein Symposium mit dem Thema «Passagen» organisiere, inhaltlich so vorbereitet werden, dass eine Exkursion in Erwägung gezogen werden kann. Nähere Informationen finden sich hier.

     


     Kurse und Tutorate

    Christine Muschaweckh

    Gehörbildung I

    Mi 14–16 Uhr
    Beginn: 25. Oktober

    Einstimmige tonale und atonale Melodien sowie Rhythmen vom Blatt realisieren; Melodie- und Rhythmusdiktate anhand von Literaturbeispielen unterschiedlicher Epochen. Höranalyse; Einführung ins harmonische Hören (entspricht dem Vorkurs Harmonielehre und Harmonielehre I).

     

    Christine Muschaweckh

    Gehörbildung II

    Do 14–16 Uhr
    Beginn: 26. Oktober

    Mehrstimmige Diktate anhand von Literaturbeispielen unterschiedlicher Epochen; Höranalyse; Fehlerhören; Instrumentation und Klangfarben hören; harmonisches Hören (entspricht Harmonielehre II); Hören und Bestimmen musiktheoretischer Modelle anhand von Literaturbeispielen.

     

    Florian Vogt

    Harmonielehre I

    Mo 14–16 Uhr
    Beginn: 30. Oktober

     

    Florian Vogt

    Harmonielehre Vorkurs

    Di 11–13 Uhr
    Beginn: 24. Oktober

    Für diejenigen, die schon über Vorkenntnisse in Harmonielehre verfügen, besteht die Möglichkeit, den Harmonielehre-Vorkurs zu überspringen, wenn sie die Eingangsklausur für Harmonielehre I bestehen. Diese Klausur findet am 23. Oktober (14 s. t. – 16) statt. Nähere Informationen bei Florian Vogt.

     

    Ralf Wolter

    Harmonielehre II

    Mo 9–11 Uhr
    Beginn: 23. Oktober

     

    Ralf Wolter

    Kontrapunkt

    Mo 11–13 Uhr
    Beginn: 23. Oktober

     

    Andreas Baumgartner

    Tutorat zur Einführung in die Paläographie

    Do 11-13 Uhr
    Beginn: 26. Oktober

     

    Wolfgang Berthold

    Tutorat zur Einführung ins musikwissenschaftliche Arbeiten

    Fr 9-11 Uhr, Doktorandenraum
    Beginn: 27. Oktober


     

     

    Arbeitsgemeinschaften

    Fachschaft

    AG Wurzelwerke

    Mi 20–22 Uhr
    Beginn: 25. Oktober

    Musik hören für MuWis und anderweitig Musikbegeisterte ohne Vorkenntnisse: In der AG Wurzelwerke treffen wir uns, um gemeinsam Musik zu hören. Dabei sollen vor allem Standard-Werke zu hören sein, aber gelegentlich auch Stücke abseits des üblichen Repertoires. Jede Sitzung wird von einem Teilnehmer übernommen, der nach seinen Wünschen ein Werk auswählt und es der Gruppe vorstellt. Gelegentlich dürfen wir auch Gaststars aus dem Dozentenmilieu begrüßen. Die Zusammenstellung des Programms erfolgt in der ersten Sitzung je nach Interesse der Anwesenden. Für gewöhnlich klingt der Abend in gemütlicher Runde in der Freiburger Kneipenlandschaft aus

     

    Schola für gregorianischen Choral

    Dr. Frauke Schmitz-Gropengießer lädt an Gregorianik interessierte Studierende ein, gregorianische Choräle zu singen. Bei mangelnder Kenntnis der Neumen und der Quadratnotation werden diese erklärt. Neben der Behandlung verschiedener die Gregorianik betreffender Themen soll viel gesungen werden, wobei es zum einen um das Kennenlernen des Repertoires, zum anderen um das Einstudieren einzelner Stücke geht.

    Interessierte treffen sich zu einer ersten Besprechung am Montag, 23. Oktober, um 18 Uhr s. t. im Doktorandenraum.

     

     

     

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