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Biographie

 

Gösta Neuwirth wurde 1937 in Wien geboren, studierte an der dortigen Musikhochschule Komposition bei Karl Schiske sowie Musik- und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Nach einer kurzen Tätigkeit als Journalist bei der Grazer Neuen Zeit setzte er seine Studien an der Freien Universität Berlin bei Adam Adrio fort, da der Ordinarius des Wiener Musikwissenschaftlichen Instituts das Dissertationsthema mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt hatte. In Berlin wurde er 1968 mit der Arbeit Die Harmonik in der Oper „Der ferne Klang“ von Franz Schreker promoviert.

Von 1968 bis 1970 arbeitete er im Mendelssohn-Archiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und von 1970 bis 1972 war er Mitarbeiter der Schönberg-Gesamtausgabe.

Von 1973 bis 1982 unterrichtete Neuwirth Komposition am Elektronischen Studio der Grazer Musikhochschule und hielt musikgeschichtliche Vorlesungen an Universität und Musikhochschule.

1982 folgte er schließlich dem Ruf auf die Professor für Geschichte der Musiktheorie an der UdK Berlin, die er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 wahrgenommen hat. Seit dem WS 2009/10 ist er Honorarprofessor am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg.

Daneben hat Neuwirth von Anfang an auch als Komponist gearbeitet. Seine Kompositionen wurden u.a. mit dem Preis der Stadt Graz, dem Hugo Wolf-Preis, dem Kompositionspreis des Musikprotokolls, dem Kunstpreis der Stadt Wien, dem Johann Joseph Fux-Preis des Landes Steiermark und dem Maria-Ensle-Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet. Zahlreiche renommierte Komponisten, darunter Isabel Mundry, zählen zu seinen Schülern.  Zu seinem 70. Geburtstag hat die „Styriarte 2007“, ein Grazer Musikfestival eine Hommage mit seinen und Schrekers Werken veranstaltet, im Oktober 2008 wurde sein Stück L'oubli bouilli, eine Auftragskomposition für das Klangforum Wien dort uraufgeführt.

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