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Stuttgarter Buxtehude-Ausgaben

 

 

Schon seinen Zeitgenossen war die Abkürzung „D. B. H.“ ein Begriff: Dieterich Buxtehude (1637–1707) war Organist erst in Helsingør, dann in Lübeck, wo er zugleich ein umfangreiches Wirken als Ensemblechef entfaltete und vielen Musikern Orientierung gab. Der prominenteste ist Johann Sebastian Bach, der ihn zu seinen wichtigsten Kunst-Vorbildern rechnete.
Nicht zuletzt deshalb hat sein Werk, das (für einen Musiker seiner Zeit) überdurchschnittlich breit überliefert ist, seit Generationen in Musikleben und Musikforschung einen Platz. Doch erst zwei „runde Jubiläen“ führten der Musiköffentlichkeit vor Augen (und Ohren), wie sehr Buxtehude eine eigenständige, zentrale Musiker-Persönlichkeit des 17. Jahrhunderts war. Die Gedenkfeiern zu seinem 350. Geburtstag 1987 boten eine Startgrundlage, diejenigen zu seinem 300. Todestag 2007 den entscheidenden Durchbruch. Diese Entwicklungen hat der Carus-Verlag Stuttgart mit seinen „Stuttgarter Buxtehude-Ausgaben“ begleitet.
2015 vereinbarte der Carus-Verlag mit dem Freiburger Musikwissenschaftlichen Seminar eine langfristige Zusammenarbeit, um wissenschaftlich fundierte Einzelausgaben der Vokalmusik Buxtehudes für die musikalische Praxis vorlegen zu können. Die Editionen werden im Wesentlichen von fortgeschrittenen Studierenden erarbeitet: etwa im Masterstudium oder (bei entsprechender Eignung) in der Abschlussphase des Bachelorstudiums. Die Editorinnen und Editoren werden am Seminar betreut, arbeiten aber dem Verlag gegenüber in eigener Verantwortung.



2017 erschien, von Violetta Brehm herausgegeben, das erste „Freiburger“ Heft im Druck. Sämtliche erhältlichen Ausgaben (auch aus vorigen Entstehungsphasen der Serie) finden sich unter https://www.carus-verlag.com/komponisten/buxtehude/.


Damit kehrt Buxtehude – unter grundlegend gewandelten Bedingungen – sozusagen an das Musikwissenschaftliche Seminar zurück. Denn kurz nach seiner Gründung, in den 1920er-Jahren, wurde bereits die erste Buxtehude-Gesamtausgabe zeitweilig von Freiburg aus betreut!


Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Konrad Küster


 

 

 

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