Auslandsstudium

Viele Gründe sprechen für einen Studienaufenthalt im Ausland. Abgesehen von der Verbesserung der Fremdsprachkenntnisse, lernen Studierende während ihres Auslandsaufenthalts neue Menschen, Kulturen, Bildungsansätze und Lebensweisen kennen und sammeln wertvolle Auslandserfahrung, die für den Aufbau von interkultureller Kompetenz von großer Bedeutung ist. Mit Zunahme der Internationalisierung und Globalisierung vieler Bereiche unserer Gesellschaft zählt die interkulturelle Kompetenz zu den unerlässlichen Schlüsselqualifikationen.

Im Rahmen von ERASMUS+ und EUCOR haben Studierende an unserem Seminar die Möglichkeit, Kurse an unseren Partneruniversitäten zu besuchen, die in unserem Lehrangebot unterrepräsentiert sind bzw. fehlen, zudem bestimmte Inhalte zu vertiefen oder gar neu zu entdecken.

Mehr zum Thema Austauschprogramme und Auslandsaufenthalte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg finden Sie hier.

ERASMUS+

Derzeit hat unser Seminar interinstitutionelle Vereinbarungen mit fünf europäischen Partnerhochschulen in Italien, Norwegen, Tschechien und Wales. Diese sind:

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Bologna ist die historische Hauptstadt der norditalienischen Region Emilia-Romagna. Mit ca. 87.600 Student*innen, 5 Campussen, 5 Fachbereichen, 32 Instituten, 11 Forschungs- und Lehrzentren und Hunderten von laufenden Projekten ist die Università di Bologna heute eine der größten und berühmtesten Universitäten Italiens.

Das Dipartimento delle Arti (DAR) beherbergt sechs Forschungsbereiche: Film- und Medienwissenschaft (Cinema e media), Zeitgenössische Kunst und Methodologie (Arte contemporanea e metodologie), Theater (Teatro), Geschichte und Sozialkunde (Storico-sociale), Mittelalterliche und Moderne Kunst (Arte medievale e moderna) und Musikwissenschaft (Musica ).

Forschungsrichtungen von Professoren und Forschern der Musikabteilung sind a) Mittelalterliche Musiktraktate, b) Musikphilosophie und -ästhetik, c) Musikalische Dramaturgie, d) Musikgeschichte der Emilia Romagna, e) Ethnomusikologie, f) Organologie, g) Musikalische Ikonographie, h) Musikalische Analyse, i) Musikpädagogik und -didaktik, j) Musikphilologie; k) Poesie für Musik und Librettologie.

In Bologna ist die Musikwissenschaft Teil eines interdisziplinären Studiengangs, der eine Grundausbildung in Bildender, Musikalischer und Darstellender Kunst bietet. Das Lehrangebot deckt vier Hauptbereiche ab, diese sind: 1. literarische und historische Fächer (insbesondere Literatur und Geschichte), 2. kritisch-philosophische und pädagogische Fächer (Ästhetik, Semiotik, Psychologie und Pädagogik), 3. sozialanthropologische, politisch-rechtliche und betriebswirtschaftliche Fächer (Soziologie, Anthropologie, Rechts- und Politikwissenschaft mit Bezug zu den Künsten, Kulturökonomie) und 4. bildende, darstellende und Medienkunst (Bildende Kunst, Fotografie, Kino, Fernsehen, Musik, Theater und Tanz).

Zu erwerben sind somit theoretische, analytisch-kritische und praktische Kompetenzen, die es Studierenden ermöglichen, ein komplexes Berufsprofil zu entwickeln, mit dem sie in Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen, die in der Produktion, Verbreitung, Förderung und Übertragung von visuellen, kinematografischen, Fernseh-, Musik‑, Theaterprodukten tätig sind, Arbeit finden können.

Mehr Infos zum Thema Auslandsstudium in Bologna finden Sie hier.
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Die für ihre schöne Natur und über die Grenzen Italiens berühmten landwirtschaftlichen Produkte bekannte Hauptstadt der gleichnamigen norditalienischen Provinz Pavia beherbergt eine der ältesten Universitäten Europas überhaupt. Die im Jahre 1361 gegründete Universität hat heute 2 Campusse, 20 Kollegien, 18 Departments und ca. 24.000 Studierende.

Eine dieser 18 Departments ist das Department für Musikwissenschaft und Kulturerbe (Dipartimento di Musicologia e Beni Culturali ). Die Studierenden erwartet ein breitgefächertes Lehrangebot, das eine solide methodologische, analytisch-kritische und philologische Ausbildung gewährleistet und Grundkenntnisse auf dem Gebiet der historischen, systematischen Musikwissenschaft und der Ethnomusikologie sowie in den Bereichen Schutz, Verwaltung und Nutzung des musikalischen Erbes vermittelt. Dieses berufsorientierte Lehrangebot verspricht, die Studierenden vorzubereiten auf ein spannendes Berufsleben und professionelle Tätigkeiten in den Bereichen Erhalt, Verwaltung, Förderung, Produktion und Aufwertung des musikalischen Erbes sowohl in privaten als auch in öffentlichen Einrichtungen wie Musikausbildungsinstitutionen, Bibliotheken, Museen, Theatern, Radio- und Fernsehstationen, Konzertveranstaltern, Pressestellen, Zeitungen, Verlagen, Platten- und Softwarefirmen.

Mehr Infos zum Thema Auslandsstudium in Pavia finden Sie hier und hier.
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Mit 9 Fakultäten und etwa 35.000 Student*innen ist die 1919 gegründete Masaryk-Universität in Brünn die zweitgrößte Universität Tschechiens.

Das Institut für Musikwissenschaft () ist ein eigenständiges Institut der Faculty of Arts. Daran angegliedert sind das Zentrum für Musiklexikographie () und die Akademie für Alte Musik (). Das Institut umfasst eine Bibliothek mit Klangbibliothek, multimediale Hörsäle, einen Computerraum für Studierende und Übungsräume mit E-Pianos und Cembalo.

Neben dem klassischen Studium der Musikwissenschaft bietet das Institut Kurse, Bachelor- und/oder Masterstudiengänge in den folgenden Disziplinen: Theorie und Praxis der Alten Musik (), Theorie interaktiver Medien (), Kombiniertes Kunststudium (), Management in der Kultur () und Lehrerfortbildung für Sekundarschulen ().

Weitere sinnvolle Links: Centre for International Cooperation ()
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Die Universität Oslo ist die älteste und mit ca. 30.000 Studierenden die zweitgrößte Universität Norwegens. Sie wurde 1811 als die Königliche Friedrichs-Universität nach dem Vorbild der Humboldt-Universität gegründet und im Jahre 1939 in ihren heutigen Namen umbenannt.

Die Universität hat 8 Fakultäten, die jeweils mehrere Departments, Institute und Forschungszentren umfassen. Das Institut für Musikwissenschaft () ist an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät angegliedert und übrigens die größte musikwissenschaftliche Gemeinschaft in der nordischen Region. Es bietet forschungsbasierte Lehre auf allen Ebenen in einem breiten Spektrum musikwissenschaftlicher Themen und Perspektiven. Erforscht werden am Institut vor allem historisch-ästhetische, kulturanalytische und kognitive Aspekte der Musik. Das Fach ist sehr interdisziplinär ausgerichtet mit Expertisen unter anderem in Ästhetik, Geschichte, Kulturwissenschaften, Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Informatik.

Neben der klassischen musikwissenschaftlichen Ausbildung wird in Oslo ein großer Wert auf Themen wie Jazz, Pop, Rock, Musikpraxis und Musikproduktion gelegt. Methodologie, Musikgeschichte, -theorie, Klangtheorie und Musikproduktion stehen im Fokus des Lehrplans. Studierende haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten an einem Instrument und im Zusammenspiel mit anderen zu verbessern. Sie lernen, Musik mit neueren oder traditionelleren Techniken zu bearbeiten, bzw. alleine oder in Gruppen Musikprojekte zu planen und durchzuführen.

Infos für Austauschstudierende finden Sie hier.
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Die 1883 gegründete Cardiff University gilt als eine der führenden Forschungsuniversitäten Großbritanniens. Mit mehr 33.000 Studierenden ist sie die zehntgrößte Universität des Landes.

Die Universität beherbergt 26 academic schools, in drei Colleges unterteilt sind: die Kunst‑, Geistes- und Sozialwissenschaften, 2. die Biomedizin und Biowissenschaften und 3. die physikalischen Wissenschaften. Die School of Music () gehört dem ersten dieser Colleges an. Die Studierenden arbeiten und studieren in einer Forschungsgemeinschaft und lernen von akademischen Mitarbeitern mit Expertise in Komposition, Performance, Musikwissenschaft, Ethnomusikologie und Popularmusik. Das Institut befindet sich in der Hauptstadt mit einer reichen künstlerischen Kultur, die die starken musikalischen Traditionen von Wales mit zeitgenössischen Trends verbindet. Cardiff beherbergt die Welsh National Opera, das BBC National Orchestra of Wales, das National Museum Wales, ein bedeutendes BBC-Produktionszentrum und zahlreiche andere kulturelle Organisationen. Somit bietet School of Music eine rigorose musikalische Ausbildung in einem lebendigen und fantasievollen Umfeld der freien Künste.

Allgemeine Informationen für internationale Studierende finden Sie hier.

Informationen zum Thema Erasmus+ finden Sie hier.

Trotz des Austritts des Vereinigten Königreichs aus dem Erasmus+ Programm ist das Auslandsstudium mit Erasmus+ in Großbritannien und Nordirland weiterhin bis mindestens 2022 möglich. Mehr Infos finden Sie hier.

Außerdem sehen Sie hier weitere wichtige Informationen zu ERASMUS+ im Überblick:

Bewerbungen für Frühjahr und Sommer sollten sinnvollerweise bis ca. ein halbes Jahr vor dem jeweiligen Beginn des Aufenthaltes durchgeführt werden. Studierende, die sich für einen der Plätze für das folgende akademische Jahr interessieren, werden gebeten, sich bis spätestens zum 15. März bei erasmus@muwi.uni-freiburg.de zu melden. Nach diesem Termin können verbleibende Restplätze vergeben werden. Bewerbungen werden dann nach Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

Bei mehreren Bewerbungen auf einen Platz erfolgt die Verteilung der Plätze auf der Grundlage von Bewerbungsschreiben sowie eines Auswahlgesprächs mit der Fachkoordinatorin.

Bis Ende März werden alle Bewerber über das Ergebnis informiert.  
Die Anerkennung von im Ausland erbrachter Leistungen ist im Bachelor- und im Masterstudium möglich.
Neben Auslandsaufenthalten über das ERASMUS+-Programm gibt es andere Möglichkeiten, während des Studiums ins Ausland zu gehen. Das International Office vermittelt Studienplätze im außereuropäischen Ausland sowie das Baden-Württemberg-Stipendium und das DAAD-PROMOS-Stipendium zur finanziellen Unterstützung geplanter Auslandsaufenthalte.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des International Office oder erhalten Sie in der regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltung Wege ins Ausland.

Eucor – The European Campus

Eucor bietet Studierenden an unserem Seminar die einzigartige Möglichkeit, musikwissenschaftliche Kurse an den Partneruniversitäten Basel und Strasbourg () zu belegen.

Das Musikwissenschaftliche Seminar an der Universität Basel () zeichnet sich insbesondere durch die beiden Schwerpunkte Ältere und Neue/Neueste Musikgeschichte aus. Das Lehrangebot deckt somit die europäische Musikgeschichte in ihrer ganzen Breite von den Anfängen im 9. Jahrhundert bis zur Gegenwart in ihrer Vielfalt von zeitgenössischer Kunstmusik bis zum Pop ab. Ergänzend zu der historischen Ausrichtung werden auch ästhetische Fragestellungen, kulturwissenschaftliche und philologische Aspekte berücksichtigt. In Basel werden Studierende in die Mitarbeit an Projekten aus der musikwissenschaftlichen Praxis (z.B. Konzeption von Ausstellungen, Produktion von Programmheften oder CD-Booklets) stark mit einbezogen.

Zu den im Herbstsemester 2021 (Belegfrist: 01.08.2021 bis 18.10.2021) angebotenen Lehrveranstaltungen gelangen Sie hier.

Die Musikabteilung der Universität Strasbourg () bietet eine sehr aktuelle Vorstellung von Musik, die traditionelle Forschungspraktiken mit der interdisziplinären Offenheit, die das musikwissenschaftliche Denken im 21. Jahrhundert kennzeichnet, in Einklang bringt.

Die Kurse der Musikabteilung bieten eine intellektuelle und technische Ausbildung, die es den Studierenden ermöglicht, die spezifischen und übergreifenden Fähigkeiten zu erwerben, die für die Bewältigung der Arbeitswelt erforderlich sind. Studierende erwerben Kenntnisse historischer, sozialer und theoretischer Natur (Musikgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Organologie, Ethnomusikologie, Analyse von Musiksprachen, Akustik, Ästhetik), entwickeln technische und praktische Fähigkeiten (Solfeggio, klassisches und zeitgenössisches Musikschreiben, Orchestrierung, Computermusik, individuelle und kollektive Instrumental- und Gesangspraxis, Chor- und Orchesterleitung) sowie Kompetenzen im Bereich der Forschungsmethoden (Philologie, Erkenntnistheorie) und der modernen Sprachen.

Praktische Informationen für Studierende

Einschreibungsmodalitäten, Bescheinigung von Lehrveranstaltungen, Antrag auf Fahrtkostenzuschuss finden Sie hier.

Ansprechpartner am Musikwissenschaftlichen Seminar

Dr. Salah Eddin Maraqa: erasmus@muwi.uni-freiburg.de

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